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Der
Cappuccino ist wahrscheinlich die bekannteste Variation neben
dem Espresso selbst. Zubereitet aus einem Espresso, einer zwei
bis drei Zentimeter dicken Milchschaumhaube und ein wenig
heisser Milch (ungefähr je ein Drittel Anteil) und wie beim
Espresso gilt auch hier: zuckern nach Bedarf! Auch die
Temperatur ist wichtig: heiss aber nicht zu heiss!
Besonders
weibliche Geniesserinnen bevorzugen ihn, den "Kleinen
Schwarzen". Geschmackssache! Jedenfalls ist ein guter Cappuccino
ein kleines Wunderwerk. Seinen Namen hat der Cappuccino übrigens
nach der "cappuccio", der Kapuze des Mönchsgewandes des
Kapuzinerordens. Als der Espresso erfunden wurde, also um die
Jahrhundertwende, dauerte es nicht lange, bis ein paar Liebhaber
erkannten, dass die durch die Erhitzung entstandene Heißluft
sich auch ausgezeichnet zum Milchaufschäumen eigne. Die richtige
Mischung ergab dieses köstliche Heißgetränk. Der Name folgte auf
die charakteristische Form. Ein "Wiener Cappuccino" ist eine
davon leicht abgeänderte Form: statt Milchschaum krönt ein
Sahnehäubchen (dort als Schlagobers bezeichnet) den Espresso mit
Milch |